
Wir starten am Kronentor des Zwingers gegenüber vom Staatsschauspiel Dresden. Durch den Innenhof des Zwingers geht es zum Theaterplatz mit der Semperoper, der katholischen Hofkirche und der Schinkelwache.
Wir erreichen den Altmarkt mit der Kreuzkirche und dem Kulturpalast, dann gehen wir zum Schloss und gelangen durch das Georgentor zum Fürstenzug und von dort aus zur Frauenkirche. Wir schlendern die Brühlschen Terrassen entlang, ehe wir nahe der neuerbauten Synagoge hinter zur Elbe laufen, die uns von nun an begleiten wird.
Mit Blick auf den Amtssitz des sächsischen Ministerpräsidenten und den „Grünen Bogenschützen“ erreichen wir die Albertbrücke und kurz darauf den Fährgarten Johannstadt, wo wir eine erste Pause mit Stärkung einlegen. Weiter geht es entlang der Elbe zur Waldschlößchenbrücke, deren Bau Dresden damals den Titel des UNESCO-Weltkulturerbes kostete, und mit Blick auf das ehemalige Wasserwerk Saloppe und die schönen neogotischen Elbschlösser geht es weiter zu der vom Namen her bekanntesten Dresdner Brücke, dem „Blauen Wunder“.
Hier legen wir eine erneute Pause ein und lassen uns bei einer Tasse Kaffee die Dresdner Spezialität Eierschecke munden. Anschließend erreichen wir zu Fuß über die Brücke die Talstation der Schwebebahn, mit der wir hinauf zum Weißem Hirsch fahren.

Wir genießen wundervolle Ausblicke hinunter ins Elbtal und laufen durch Dresdens Nobelviertel zur Bautzner Landstraße, von wo aus die Straßenbahn zu den Elbschlössen bringt. Hier probieren wir den Dresdner Winzerwein vom Elbhang, ehe wir beschwingt wieder die Elbe hinabsteigen. Wir passieren den Rosengarten und die Gartenanlage unterhalb des Amtssitzes des Ministerpräsidenten, machen einen Abstecher zum Albertplatz mit dem Erich-Kästner-Denkmal, wandern durch das Barockviertel zum Goldenen Reiter, nutzen die Möglichkeit zum Fotostopp am sogenannten Canalettoblick und lassen die Tour ausklingen mit einem Glas Wein im „Elbsegler“ oder einem Glas Dresdner Bier im Brauhaus Watzke.
Dauer und Anforderungen
Die gesamte Tour dauert, je nach Länge der Pausen, 6 bis 8 Stunden. Es werden also Ausdauer und Kondition benötigt. Gleichzeitig ist diese Tour aber auch so gestaltet, dass sie auch von Rollstuhlfahrern mit entsprechender Fitness problemlos gemeistert werden kann.
Es besteht die Möglichkeit auch halbe Touren zu buchen, entweder vom Zwinger bis zum Blauen Wunder einschließlich Kaffee und Kuchen oder vom Blauen Wunder aus über den Weißen Hirsch zum Goldenen Reiter.